Simon Öllinger bei Zagreb Open

Die bayerischen Greco-Teilnehmer auf den Zagreb Open, von links: Witalis Lazovski, Simon Öllinger, Deniz Menekse, Fabian Schmitt, Michael Widmayer und Hannes Wagner (BRV/Maasch).
Die bayerischen Greco-Teilnehmer auf den Zagreb Open, von links: Witalis Lazovski, Simon Öllinger, Deniz Menekse, Fabian Schmitt, Michael Widmayer und Hannes Wagner (BRV/Maasch).
Nach der Nominierung von Bundestrainer Michael Carl startete Simon Öllinger am vergangenen Wochenende als Teil des deutschen Greco-Teams bei den Zagreb Open. In Simons Gewichtsklasse bis 82 kg gingen u.a. Hannes Wagner, der amtierende 3. Europameister in dieser Gewichtsklasse, und Alex Kessidis, 2019 Vizeweltmeister bis 77 kg, an den Start. In seinem ersten und leider auch einzigen Kampf bekam es Simon mit dem Ukrainer Yaroslav Filchakov zu tun, der Simon aus einer angeordneten Bodenlage heraus auspunktete. Filchakov gewann zwar noch seinen Viertelfinalkampf, scheiterte aber anschließend im Halbfinale an Kessidis, sodass auch für Simon Schluss war. Nichtsdestotrotz stellt bereits die Teilnahme an einem internationalen Turnier einen großen Erfolg für den jungen Angerer Ringer dar, nachdem er mit seinen starken Leistungen auf nationalen Turnieren in den vergangenen Jahren in den Fokus des Bundestrainers gerückt ist.

 

Liebe Anhänger der Angerer Ringer,

Einige unserer Seniorenringer bei der Weihnachtsfeier 2019.
Einige unserer Seniorenringer bei der Weihnachtsfeier 2019.

eigentlich würden wir uns an dieser Stelle für eure ganzjährige Unterstützung im Allgemeinen sowie bei den Heimkämpfen im Besonderen bedanken. Wir würden an die Erfolge auf den Bayerischen und Deutschen Meisterschaften in der ersten Jahreshälfte erinnern und die Mannschaftssaison, die wieder einmal voll von Emotionen, Aufregung und intensivsten Ringsport war, Revue passieren lassen. Leider hat uns allen aber ein etwa 150 Nanometer großer Virus einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht und so war dieses Ringerjahr schon wieder vorbei, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte.

Anger ist Meister der Mammutsaison

Quotienten-Regel beschert  Platz 1 – Reserve verliert Spitze, könnte aber  dennoch aufsteigen

Anger. Wie die Saison genau abgewickelt wird was Auf- und Abstieg betrifft, ist zwar noch offen, der Titel in der Kreisklasse 4 ist aber bereits vergeben. Sowohl bei einer Regelung nach der aktuellen Spielordnung als auch bei der Variante „Nur Aufsteiger, keine Absteiger“, über die noch entschieden wird, greift die Quotienten-Regel. Was sich bereits abgezeichnet hatte, ist nun also fix: Die Fußballer des SC Anger sind Meister.

37 Punkte in 17 Spielen bescheren dem SC Anger (11 Siege/4 Unentschieden/2 Niederlagen) zwar „nur“ Rang 2 in der Abbruch-Tabelle, aufgrund des besseren Quotienten von  2,18 gelingt aber der Sprung auf Platz 1. Die DJK Otting  (12/2/4) kommt  mit 38 Zählern aus 18 Partien auf einen Wert von 2,11 und muss damit die Spitze abgeben. Kommt die Alternativ-Variante, wäre Otting dennoch aufgestiegen.  

Auch wenn der Titel nun nicht final auf dem Platz entschieden wurde, sportlich verdient ist er für den SC allemal. Die beste Offensive, die wenigsten Niederlagen – eine durchaus meisterliche Bilanz. 54 Treffer stehen zu Buche – Otting kommt auf 41 –  wobei Stefan Plößl (11 Tore),  Michael Mayer und Andreas Nitzinger (je 10) in der Torjägerliste ganz oben mitmischen. Die Torjägerkanone geht an  Daniel Larisch, der für den SV Linde  Tacherting zwölfmal traf.

Gemeinsam ist den beiden Teams die starke Defensive – Otting und Anger ließen jeweils nur 21 Gegentreffer zu, die DJK verzeichnete jedoch vier Niederlagen, der SC nur zwei. Auch das direkte Duell beider Teams hat Anger für sich entschieden. Auswärts gab es ein 1:1, daheim dann einen 3:2-Erfolg gegen die DJK – im Herbst 2019 war das, also noch bevor Corona alles durcheinander brachte.

„Es wäre natürlich schöner gewesen, die Runde zu Ende zu spielen, aber wir haben relativ viel gespielt – Dreiviertel der Saison.  Ich glaube, auch wenn wir die Runde fertig gespielt hätten, wären wir nicht  schlechter als Zweiter geworden. Wir waren eine relativ spielstarke Mannschaft, auch wenn es ein paar Gurkenspiele gab. Und auch den direkten Vergleich gegen Otting haben wir gewonnen. Von dem her ist es schon verdient“, sagt Angers Trainer Christian Berger zur Meisterschaft. „Aber Otting hätte es sich genauso verdient. Die haben eine gute Qualität und haben guten Fußball gespielt“, schiebt er gleich hinterher. „Die Spieler freuen sich natürlich“, gemeinsam Jubeln auf dem Platz können sie aber nicht. „Eine Meisterfeier ist aber Pflicht in Anger“, weiß Berger, der auf einen „Nachholtermin“ hofft, wenn denn Feiern wieder erlaubt ist. „Das sind alles junge Spieler, die brauchen das natürlich“, so der Coach. Mit Blick auf die neue Saison freut sich Berger auf die Derbys in der Kreisliga gegen Hammerau, Surheim,  Schönau und vielleicht ja auch den ASV Piding, dessen Ligaverbleib von der Entscheidung der Vereine abhängig ist. Gibt es Absteiger, hieße der Derby-Gegner dann nicht Piding, sondern TSV Teisendorf, der aus der Bezirksliga absteigen würde.

Kurios bei der ganzen Abbruchs-Geschichte  ist, dass die Quotienten-Regel  den Angerern in der Kreisklasse die Meisterschaft beschert, dafür kostet sie  dem Verein den Titel in der C-Klasse 7. Dort steht die SC-Zweite verdient auf Platz 1 der Tabelle. 80 Mal klingelte es im gegnerischen Kasten – fast doppelt so oft wie beim  SV Unterwössen II  und der SG Scheffau-Schellenberg, die als zweitbeste Sturmreihen auf jeweils 45 Treffer kommen.

Das Problem für Anger (9/6/1): Ein Spiel mehr und ein Remis mehr als Unterwössen (9/5/1) bedeuten nun „nur“ noch Platz 2. 30 Punkte aus 16 Spielen ergeben für Anger einen Quotienten von 1,88, Unterwössen kommt bei 29 Zählern aus 15 Partien auf einen Wert von 1,93 und ist damit C7-Meister.  Kommt die Alternativ-Lösung, dann kann Anger dennoch mit beiden Mannschaften den Aufstieg feiern.

„Das wäre natürlich eine schöne Sache. Aber auch sportlich wäre es gut. Wir gehen den Kreisliga-Aufstieg positiv an, da ist es auch von Vorteil, wenn  die Zweite in der B-Klasse spielt“, sagt Christian Berger. Auch für seinen Trainerkollegen der 2. Mannschaft, Ludwig Huber, würde es Berger freuen, wenn der Aufstieg kommt. „Er macht das schon so lange, leistet hervorragende Arbeit und holt das Optimale raus. Und dabei hat er es nicht leicht – ich nehme ihm immer wieder Spieler für die Ersatzbank weg. Und natürlich wäre es auch für die Spieler schön, allein schon wegen der hohen Trainingsbeteiligung.“ – Quelle: Peter Koch, Reichenhaller Tagblatt

 

Das klassische Meisterfoto mit Umarmungen, Jubelschrei und hochgerissenen Armen gibt es (vorerst) nicht: Dennoch kann sich die Truppe um Trainer Christian Berger (vorne links), die sich noch vor Corona ablichten ließ,  über die verdiente Meisterschaft freuen. Ob auch Ludwig Huber (vorne rechts) mit seiner Zweiten  den Aufstieg bejubeln kann, entscheidet sich erst noch.

Jahreshauptversammlung Ski 2020

 

Am 01. Oktober 2020 um 19 Uhr 30 fand beim "Krepfei", die aufgrund der Corona-Situation im Frühjahr dieses Jahres nicht durchführbare Jahreshauptversammlung der Abteilung Ski/Snowboard des SC Anger statt. Nach einem kurzen Bericht des scheidenden Abteilungsleiters Josef Edfelder über den letzten Skiwinter 2019/2020 und dem Bericht des Kassiers Hubert Strobl über die Finanzsituation des Jahres 2019 wurde die Abteilungsleitung durch den 2. Vorstand des SC Anger Hans Kirchner entlastet. Nach den beiden Berichten und der Entlastung stand das Thema Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der bisherige Abteilungsleiter Josef Edfelder hat bereits im Vorfeld geäußert, daß er aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht und daher ein Nachfolger gesucht wird. Aus der Versammlung konnte jedoch kein Nachfolger gewählt werden, weil, wie auch bereits im Vorfeld der Versammlung , sich niemand zur Verfügung gestellt hat.

 Am Donnerstag findet um 20:00 die Abteilungsleitersitzung mit Neuwahlen im Vereinsheim statt.

Liebe Fans des SC Anger,

Derzeit freuen wir uns über Spenden in Höhe von 7.237€. Vielen Dank an alle die uns bis jetzt so zahlreich unterstützt haben. Der SC Anger freut sich über weitere Unterstützungen, damit wir im Winter alle zusammen die Möglichkeit haben Langlaufen zu gehen! Auf einen Schneereichen Winter. Sportliche Grüße

Dein SC Anger Team

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